Tarifvertrag öffentlicher dienst der länder entgeltgruppe 3

*Die Lohnsätze werden sich innerhalb von einhundertachtzig (180) nach der Unterzeichnung des Tarifvertrags für das Finanzmanagement (FI) ändern. Gemäß Anhang “E” des FI-Kollektivvertrags werden die Sätze vor der Gehaltsänderung als Pauschalzahlungen gezahlt: Finnland hat eine hohe Quote der Arbeitnehmervertretung am Arbeitsplatz, wobei in etwa 60 % der Betriebe (ECS) verschiedene Arten der Arbeitnehmervertretung auftreten. Die Arbeitnehmervertretung ist im Wesentlichen durch eine einkanalige Vertretung auf der Grundlage von Shop Stewards (Luottamusmies) gekennzeichnet, die mit Gewerkschaften verbunden sind und deren Position durch branchenspezifische Tarifverträge geregelt ist. Die Shop Stewards sind in der Regel mit der Zentralorganisation der finnischen Gewerkschaften SAK und dem finnischen Berufsverband STTK verbunden. Der Verband der Gewerkschaften für Berufs- und Führungskräfte in Finnland (Akava) verfügt häufig über eine leichtere Vertretungsstruktur der Arbeitnehmer auf Arbeitsplatzebene, z. B. Kontaktpersonen (yhdyshenkilö, yhteyshenkilö). Shop Stewards sind die führenden Partner für Informations- und Konsultationsverfahren sowie für Tarifverhandlungen auf Betriebsebene. Tarifverträge sehen vor, dass Die Betriebsverwalter an den Arbeitsplätzen in allen Wirtschaftszweigen präsent sind.

Die Wahl des Shop Stewards und die Amtszeiten sind durch die internen Statuten der Gewerkschaften geregelt. Erforderlich in Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten und für Akteure des öffentlichen Sektors jeder Größe (wenn keine Betriebsverwalter gewählt wurden) Regelt das Arbeitszeitgesetz Überstunden und wie sie ausgeglichen werden sollen, indem Überstunden als “Arbeit auf Initiative des Arbeitgebers zusätzlich zu den regulären Arbeitszeiten” definiert werden (Arbeitsgesetz, 2011). Die Höchstdauer der zulässigen Überstunden beträgt 138 Stunden pro vier Monate, wobei vorgesehen ist, dass sie 250 Stunden pro Jahr nicht überschreiten darf. Die Sozialpartner dürfen in Tarifverträgen Ausnahmen von diesen Regelungen machen, sofern diese Ausnahmefristen 12 Monate nicht überschreiten und die jährliche Überstundengrenze eingehalten wird. Traditionell legt die Vereinbarung auf nationaler Ebene, nachdem sie von einer ausreichenden Anzahl sektoraler Organisationen genehmigt wurde, die Mindestbedingungen für Lohnänderungen und Arbeitszeit fest. Diese Leitlinien müssen dann in den sektoralen Vereinbarungen befolgt werden. Verträge auf Unternehmensebene müssen ihrerseits nach den Branchenvereinbarungen so gestaltet werden, dass ihre Anforderungen erfüllt werden.