Muster von gewaltbeziehungen

Vivian, D., & Langhinrichsen-Rohling, J. (1994). Werden sich zweideinseitige gewalttätige Paare gegenseitig zum Opfer gemacht? Ein geschlechtssensibler Vergleich. Gewalt und Opfer, 9, 107–124. Ebenso wichtig ist, dass die Bevölkerungsprävalenz jedes Gewaltmusters für Frauen viel größer ist als für Männer. Während etwas mehr als 3 % der Männer zwischenmenschliche Konfliktgewalt erleben, erleben 11 % der Frauen diese Form von IPV. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit körperlicher Aggression (8,2 % gegenüber 3,3 %) systematischen Missbrauch (3,5 % gegenüber 1,6 %) bei Frauen ist mehr als doppelt so hoch wie bei Männern. Im Allgemeinen zeigt dies wichtige Ähnlichkeiten in der Art und Weise, wie Gewalt in zwischenmenschlichen Beziehungen gemustert wird, zeigt aber auch die erhöhte Exposition von Frauen gegenüber solcher Gewalt. Solche Unterschiede haben wichtige Auswirkungen auf die gesundheitlichen Folgen von IPV. Zur Beschreibung der Studienstichprobe wurden vier demographische Variablen (Alter, Rasse, Familienstand und Status des Kindes) verwendet, und diese demografischen Variablen wurden in Analysen zur Untersuchung psychischer Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Gewaltmustern kontrolliert.

Das Alter wurde zunächst als kontinuierliche Variable behandelt, führte aber aufgrund seines begrenzten Bereichs zu Modellinstabilität und wurde folglich am Mittelwert (M=40) aufgeteilt und als dichotome Variable behandelt. Rasse (kodiert White=0, Not White=1), Familienstand (kodierte verheiratet oder Mitglied eines unverheirateten Paares =1, sonst =0) und Kinderstatus (kodierte Kinder, die zu Hause =1, sonst =0) wurden ebenfalls als dichotome Variablen behandelt. Therapeuten und Ärzte, die Sie allein oder mit Ihrem Partner sehen, haben kein Problem erkannt. Wenn Sie Ihren Arzt oder andere Gesundheitsdienstleister nicht über den Missbrauch informiert haben, können sie nur ungesunde Muster in Ihrem Denken oder Verhalten zur Kenntnis nehmen, was zu einer Fehldiagnose führen kann. Zum Beispiel können Überlebende von Intimpartnergewalt Symptome entwickeln, die Persönlichkeitsstörungen ähneln. Die Exposition gegenüber intimer Partnergewalt erhöht auch Ihr Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände und posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD). Häusliche Gewalt – auch intime Partnergewalt genannt – tritt zwischen Menschen in einer intimen Beziehung auf. Häusliche Gewalt kann viele Formen annehmen, einschließlich emotionaler, sexueller und physischer Misshandlungen und Androhung von Missbrauch.

Häusliche Gewalt kann in heterosexuellen oder gleichgeschlechtlichen Beziehungen auftreten. Wie die Räder zeigen, ist Missbrauch zyklisch. Es gibt Zeiten, in denen die Dinge ruhiger sein können, aber auf diese Zeiten folgt ein Anhäufung von Spannungen und Missbrauch, was in der Regel dazu führt, dass der Täter seinen Höhepunkt mit verstärktem Missbrauch erreicht. Der Zyklus beginnt sich dann oft zu wiederholen, und wird im Laufe der Zeit immer intensiver. Jede Beziehung ist anders und nicht jede Beziehung folgt dem genauen Muster. Einige Täter können schnell radeln, andere über längere Zeiträume. Ungeachtet dessen nutzen Täter absichtlich zahlreiche Taktiken des Missbrauchs, um dem Opfer Angst einzuflößen und die Kontrolle über sie zu behalten. Trotz der reichlichvorhandenen Literatur, die darauf hindeutet, dass Gewalt nebeneinander auftritt, ist wenig über die Heterogenität – oder Muster – von Gewalt gegen Frauen und die psychischen Gesundheitsprobleme bekannt, die mit unterschiedlichen Gewaltmustern verbunden sind. Frühere Forschungen haben dazu tendiert, mehrere Viktimisierungen zu untersuchen, indem sie die Anzahl der erlebten Arten von Gewalt summierten und die Anzahl der Arten von Gewaltopfern mit negativen Ergebnissen verglichen (Follette, Polusny, Bechtle, & Naugle, 1996; Turner, et al., 2010). Diese Literatur informiert zwar unser Verständnis der kumulativen Natur von Gewalt, aber sie erläutert nicht die spezifischen Arten von Gewalt oder Kombinationen von Arten von Gewalt, die mit negativen Ergebnissen verbunden sind.